Der Erfahrungsbericht von Frau Mavis Haycock wurde als Email an die Aerotoxic Association gesandt und darf hier mit ihrer Erlaubnis wiedergegeben werden. Frau Haycock macht sich Sorgen um die Gesundheit ihres Ehemannes.
Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Mann und ich flogen am 14. September 2008 mit ‚FlyGlobespan’ Airlines von Vancouver, Canada, via Dublin nach Manchester, England. Als wir in Vancouver losflogen, bemerkten wir in der Kabine beim Start Triebwerksabgase. Nach der Landung in Dublin verließen drei Viertel der Passagiere das Flugzeug. Während der Rest von uns über drei Stunden im Flugzeug warten musste, reparierte ein Wartungsteam den rechten Motor. Bei jedem Versuch der Wartungstechniker, den Motor zu starten, nahmen wir den Rauch von Motoröl in der Kabine wahr. Das passierte so einige Male, bis wir endlich starteten und erneut Rauch beim Take Off bemerkten.
Während unseres 12-tägigen Urlaubsaufenthalts in England und Wales bekam mein Mann Halsschmerzen und gelegentlich Kopfschmerzen – in all den 46 Jahren, in denen ich ihn nun kenne, hatte er NIEMALS Kopfschmerzen bekommen! Bei unserer Rückkehr am 24. September 2008 hatten wir einen weiteren schwierigen Flug aufgrund größerer Verspätungen in Manchester, Glasgow und Calgary – wir brauchten über 20 Stunden, um am Flughafen in Vancouver anzukommen. Das war der Zeitpunkt, an dem die Krankheit meines Ehemannes auf folgende Weise „ausbrach“: Er bekam stärkere Kopfschmerzen, die überall auf dem Kopf – von seinem Hals bis zur Spitze des Kopfes – präsent waren und er verspürte eine Enge im ganzen Brustraum. Dann überkamen ihn stechende Schmerzen in seiner linken Schläfe, die Vene dort entzündete sich und schmerzte bei Berührung. Er konsultierte einen Arzt, der seine Augen und seine Vitalzeichen überprüfte; alles war in Ordnung – er gab ihm jedoch eine Überweisung für einen CT Scan (Computertomographie). Der CT war ohne Befund, aber die Kopfschmerzen verschlimmerten sich und die scharf stechenden Schmerzen traten nun überall auf dem Kopf auf, in verschiedenen Regionen und zu unterschiedlichen Zeiten. Daneben bestand auch immer noch der konstant vorhandene Kopfschmerz. Darauf trat nicht nur der Verlust des Kurzzeitgedächtnisses und der Sprache (er war nicht in der Lage, Wörter auszusprechen – obwohl er wusste, was sie bedeuteten) in Erscheinung, er litt auch unter Verwirrung, Übelkeit, Schlaflosigkeit, starke Müdigkeit, Lichtempfindlichkeit, seine Hautfarbe im Gesicht wurde grau und zeigte manchmal eine gelbe Tönung.
Abermals konsultierten wir mit all diesen neuen Symptomen einen Arzt und es wurde ein Termin mit einem Neurologen vereinbart. Dieser Neurologe diagnostizierte Stress und verschrieb meinem Mann ein Antidepressivum (Apo – Nortriptyline), das in geringer Dosis die chronischen Schmerzen reduzieren sollte. Zwar erwähnten wir den „toxischen Flug“ vom 14. September 2008, aber der Neurologe war nicht daran interessiert. Mein Mann litt NIEMALS unter irgendeiner Art von Stress, was er dem Spezialisten auch mitteilte, aber dieser hörte nicht zu.
Wie auch immer, gegenwärtig – mehr als zwei Monate später – kämpft mein Ehemann immer noch mit diesen Symptomen, die Kopfschmerz (stechender und konstanter), Schlaflosigkeit, Müdigkeit, fahle Gesichstfarbe und schmerzhafte Kopfhaut (bei Berührung oder wenn kalter Regen auf seinem Kopf landet – Hitze lindert den Schmerz) einschließen.
Wir wissen nicht, was wir als nächsten tun können – die Pillen scheinen den Kopfschmerz irgendwie zu lindern – aber er kämpft immer noch mit einer undeutlichen Aussprache, starker Schlaflosigkeit, der Schwierigkeit, Worte auszudrücken, die er sagen möchte, Verwirrung und starker Müdigkeit.
Wir leben in Canada (aus Birmingham, England, im Jahr 1968 ausgewandert) und diese „40 Jahre in Canada“ - Reise zurück nach England verursachte die starken Gesundheitsprobleme meines Mannes – der Flug am 14. September 2008 war der Beginn für all seine seltsamen Symptome.
Wir freuen uns sehr darüber, Ihre ‚Aerotoxic Association’ – Webseite ausfindig gemacht zu haben – wir haben das Gefühl, dass Sie in der Lage sind, uns zu helfen???
Mit freundlichen Grüßen Mavis and Tony Haycock
Dieser Erfahrungsbericht auf Englisch
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