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| Avro 146-RJ100, Flughafen Frankfurt/Main, 28. Januar 2007 „Beim Überfliegen der Landebahnschwelle hatte der Kapitän das Gefühl, dass irgendetwas mit ihm nicht stimmte, vermochte dieses aber nicht zu konkretisieren. Erst an der Parkposition, und nachdem die Passagiere das Flugzeug verlassen hatten, erkannte er, wie schlecht es ihm ging: er fühlte sich unwohl, müde, wirr im Kopf – vollkommen erschlagen. Hinzu kamen Kopfschmerzen und ein starkes Augenbrennen. Es fiel ihm schwer, sich zu konzentrieren und notwendige Berechnungen wie gewohnt zügig und korrekt durchzuführen.“ |
| BAe 146-300, nahe Frankfurt/Main, 18. Januar 2007 „Während die Flugzeugführerin die Temperatur der Klimaanlage adjustierte, bemerkte sie, dass sie sich eigenartig fühlte und ihre Hände zitterten. Sie teilte dieses dem Kapitän mit, dem sie etwas verwirrt vorkam.“ |
| Avro 146-RJ100, Flug LX1103, HB-IXN, Zürich-Kloten Airport, 19. April 2005 „Das Flugzeug wurde mehrfach für den Flugbetrieb freigegeben, obwohl die Störung nicht behoben worden war.“ „Der Copilot war aufgrund der Einwirkung des Dunstes während des Anfluges und der Landung nur noch beschränkt handlungsfähig.“ „Die ärztliche Untersuchung des Copiloten nach dem Flug zeigte, dass während des Fluges eine toxische Belastung aufgetreten ist.“
„Ursache: Der schwere Vorfall ist darauf zurückzuführen, dass sich im Anflug auf den Flughafen Zürich das Cockpit mit einem Dunst füllte, der eine toxische Wirkung entfaltete, was zur beschränkten Handlungsfähigkeit des Copiloten führte.“ „Dieser Dunst entstand durch ein Ölleck ...“
Kommentar der Aerotoxic Association: Es ist bemerkenswert dass das Schweizer Büro für Flugunfall Untersuchung (BFU) die toxischen Effekte von durch Triebwerksöl kontaminierter Kabinenluft bestätigt hat. Bisherige Berichte hatten diese Dämpfe lediglich als „irritierend” beschrieben.
Englische Version
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